Wien – Beim Cateringkonzern Do&Co sprudeln nach der Coronakrise wieder die Gewinne. Mit Erlösen von 1,2 Milliarden Euro verzeichnete das an der Wiener Börse gelistete Unternehmen das umsatzstärkste erste Halbjahr der Unternehmensgeschichte, wie Do&Co am Mittwoch mitteilte. Der Nettogewinn stieg um 20,9 Prozent auf 53,5 Mio. Euro.
80 Prozent seines Umsatzes macht Do&Co mit Fluggesellschaften wie Qatar Airways oder Turkish Airlines. Im Airline-Catering betrug das Umsatzplus 10,7 Prozent. Der Caterer profitiert dabei von den weltweit steigenden Passagierzahlen sowie den Investitionen der Airlines in Premiumservices. In Istanbul wird die neue Anlage laut Do&Co "die größte und modernste Gourmetküche in Europa" errichtet. Das schaffe die Basis für weiteres Wachstum.
Im Eventcatering ist der Umsatz leicht um 1,3 Prozent gestiegen. Und das, obwohl ein Großereignis wie die Fußball-EM heuer nicht zu servicieren war. Im Segment Restaurants, Lounges und Hotels stieg der Umsatz um 11,2 Prozent auf 90 Mio. Euro. Do&Co betreibt neben mehreren Flughafen-Lounges auch zwei Hotels in Wien und München sowie das Wiener Kaffeehaus Demel.
Schon im Vorjahr konnte das Unternehmen sein Ergebnis um 35 Prozent und den Umsatz um 26 Prozent steigern. Das Konzernergebnis legte nach sechs Monaten um 40 Prozent auf knapp 93 Millionen Euro zu. Als Wachstumstreiber habe sich die USA herauskristallisiert. Ein großer operativer Fokus im gesamten Geschäftsjahr lag bisher auf der Einführung der Delta Air Lines am Standort JFK, einem der größten Standorte der Fluggesellschaft in den USA. Aber auch die Division International Event Catering sei im Geschäftsjahr 2024/2025 durch die steigende Nachfrage nach Events, höhere Zuschauerzahlen etwa bei Formel-1-Rennen sowie der im September eröffnete SAP Garden München ebenfalls hervorragend unterwegs gewesen. (APA,bpf, 12.11.2025)
2025-11-12T13:27:38Z